Donnerstag, 31. Dezember 2009

leben heisst etwas wagen...


Leben heißt etwas wagen. Leben bedeutet etwas zu riskieren. Selbst auf die Gefahr hin es zu verlieren. Wer dieses Risiko nicht eingeht wird am Ende bemerken nicht gelebt zu haben.

gerhard feichtenschlager

Auf seinen Reisen durch Alaska, Neuseeland, Australien und Südamerika, entdeckt er die Faszination des Bergsteigens. Seit 1983 unternahm er nicht weniger als 20 Reisen nach Südamerika insbesonders nach Peru in die Cordillera Blanca. Mehr als 100- mal stand er auf einem 6000-ender . Von den 31 Gipfeln über 6000 Meter in der Cordillera Blanca bestieg er 24.
Am höchsten Berg Perus den Nev. Huascaran (6768m) stand er 17-mal.
Erstbegehungen der Gipfel Kondor Chico 1 (5340m) und Kondor Chico 2( 5349m), der Paqcharaju Südwestwand (5751m ) und Sea to the summit (mit Christian Kurz) auf den Huascaran folgten.
Mehrere Besteigungen der höchsten Berge in Ecuador und Bolivien.
Gipfelerfolge am Aconcagua (6963m) , Cho-oyu (8201m), Mustagh-ata ( 7546m).
Bei den Expeditionen zum Barunste (7167m) und zum Shisha pangma erreichte er den Gipfel nicht.
Tausende Trekkingkilometer in Alaska, Neuseeland, Südamerika, Nepal.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

als ich mich selbst zu lieben begann...



Als ich mich selbst zu lieben begann
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man Vertrauen.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man Authentisch sein.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man Reife.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: Das nennt man Demut.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

charlie chaplin

Dienstag, 1. Dezember 2009

lieben, was ist...


wenn du etwas denkst, was dich verletzt, frage dich:

1. Ist es wahr?
2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
4. Wer wärst du ohne den Gedanken?
Kehre den Gedanken um. Finde drei aufrichtige Beispiele dafür, wie jede
Umkehrung in deinem Leben wahr ist.

katie byron:lieben, was ist

http://www.thework.com/downloads/littlebook/German_LB.pdf

wenn du der wirklichkeit widersprichst...



Der Wirklichkeit zu widersprechen ist wie der Versuch einer Katze das Bellen beizubringen—hoffnungslos.


Ein unhinterfragter Verstand ist das einzige Leiden.


Entweder du glaubst, was du denkst, oder du stellst es in Frage.

Es gibt keine andere Wahl.

Ich lasse meine Überzeugungen nicht los—ich untersuche sie. Dann lassen sie mich los.

Wenn ich ein Gebet hätte, dann wäre es dies: „Lieber Gott, bewahre mich vor dem Verlangen nach Liebe, Anerkennung oder Wertschätzung. Amen.”


Wenn ich ganz klar bin, ist das, was ist, das, was ich will.


katie byron


Freitag, 20. November 2009

nicht gut-nicht schlecht





nicht gut - nicht schlecht denkend-

was ist dein ursprüngliches antlitz-
jetzt?

huineng(638-713)
6. patriarch der chinesischen zenschule

Sonntag, 15. November 2009

Wir bestehen alle nur aus buntscheckigen Fetzen ...

"Wir bestehen alle nur aus buntscheckigen Fetzen , die so locker und lose aneinanderhängen, dass jeder von ihnen jeden Augenblick flattert, wie er will; daher gibt es ebenso viele Unterschiede zwischen uns und uns selbst wie zwischen uns und den anderen."

michel de montaigne


"der höchste grad an spannung, den eine person oder kultur aushalten kann, ist meiner meinung nach der wichtigste und produktivste psychische zustand eines individuums in der menschlichen kultur."

thomas berry


die vielen stimmen in mir, wie kann ich sie leben, alle, ohne dass mich die gegensätze zerreissen?

m.l.


Dienstag, 10. November 2009

alles geben die götter...


alles geben die götter, die unendlichen,
ihren lieblingen ganz.
alle freuden, die unendlichen,
alle schmerzen,
die unendlichen, ganz.

johann wolfgang von goethe

Mittwoch, 4. November 2009

ich will freiheit


ich will freiheit. ich brauche keine bequemlichkeit. ich will gott, ich will poesie, ich will wirkliche gefahren und freiheit und tugend. ich will sünde. ich fordere das recht auf unglück.



aldous huxley

Mittwoch, 8. April 2009

das leben...



das leben ist das, 
was passiert,
wenn man mit anderem beschäftigt bist.

john lennon


ich bin...


ich bin. 
aber ich habe mich nicht.
also werden wir erst.

ernst bloch

Mittwoch, 25. März 2009

der schmerz in meinem herz - m.


der schmerz
in meinem herz
will singen
will klingen

die freude
will heute
strömen wie ein fluss
ohne wenn und muss

mit leichten sinn
immer ein neuer beginn
mit dir 
mit mir
jetzt und hier
 ml

Sonntag, 22. März 2009

wenn die liebe dich ruft...


wenn die liebe dich ruft,folge ihr, auch wenn ihre wege hart und steil sind. und wenn sie mit dir spricht, traue ihr. auch wenn ihre stimme den garten verwüstet, gib dich ihr hin. denn so wie die liebe dich krönt, wird sie dich kreuzigen, wie sie deinem wachstum dient, wird sie dich auch beschneiden.
liebe gibt nichts ausser sich selbst und nimmt nichts ausser von sich selbst. liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen. denn liebe genügt sich selbst. und denke nicht du könntest der liebe lauf lenken. denn die liebe, so sie dich würdig schätzt, lenkt deinen lauf. liebe hat keinen anderen wunsch, als sich zu erfüllen.

khalil gibran

Donnerstag, 12. Februar 2009

gast sein einmal...



rast

gast sein einmal.
nicht immer selbst
seine Wünsche bewirten
mit kärglicher Kost.
nicht immer feindlich
nach allem fassen.
einmal sich alles
geschehen lassen
und wissen:
was geschieht, ist gut.


r.m.rilke

Sonntag, 1. Februar 2009

wäre die primäre vision...

a


wäre die primäre vision eines kapitäns
sein schiff zu retten
würde er den hafen nie verlassen.

thomas von aquin

Samstag, 31. Januar 2009

nichts in der stimme der zikade...




nichts
in der stimme der zikade sagt,
wie bald sie sterben wird.

basho 

Montag, 5. Januar 2009

die zeit ist der stoff...



die zeit ist der stoff,

aus dem ich gemacht bin.
die zeit ist der fluss,
der mich mitreisst, 
aber ich bin auch der fluss. 
sie ist ein tiger, 
der mich zerfetzt, 
aber ich bin auch der tiger. 
sie ist ein feuer, 
das mich verzehrt, 
aber ich bin auch das feuer.

jorge louis borges